Kloster- und Schlossanlage Salem, Sanierung 3. Bauabschnitt Fassaden- und Dachsanierung | Salem 2014 - 2015

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Sanierung von drei historischen Holzbrücken über die Argen | Landkreis Ravensburg 2013 - 2014

Sanierung von drei historischen Holzbrücken über die Argen | Landkreis Ravensburg 2013 - 2014

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Neubau einer resscourcenschonenden Wohnanlage in Holzhybridbauweise für die Bau- und Sparverein Ravensburg eG | Weingarten 2013 - 2015 | 1.Preis

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Fassadensanierung und Einbau eines barrierefreien Zugangs in den Betsaal der Brüdergemeinde Wilhelmsdorf | 2014

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Wettbewerb Sanierung, Umbau und Erweiterung Rathaus Bodnegg | 2013 | 2. Preis

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Sanierung des Turmhelms und Einbau eines hölzernen Glockenstuhls in die Pfarrkirche St. Sebastian in Prungen | 2013

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Schaltwerk Jakob-Reiner-Straße Weingarten

Schaltwerk Jakob-Reiner-Straße Weingarten

Bauzeit Einhausung und Lager : Juni 2012 - November 2012



Einhausung eines Schaltwerkes in Fertigbauweise und Anbau eines Lagers für die Technischen Werke Schussental in Weingarten.

Schaltwerk Jakob-Reiner-Straße WeingartenSchaltwerk Jakob-Reiner-Straße WeingartenSchaltwerk Jakob-Reiner-Straße WeingartenSchaltwerk Jakob-Reiner-Straße WeingartenSchaltwerk Jakob-Reiner-Straße WeingartenSchaltwerk Jakob-Reiner-Straße WeingartenSchaltwerk Jakob-Reiner-Straße WeingartenSchaltwerk Jakob-Reiner-Straße WeingartenSchaltwerk Jakob-Reiner-Straße WeingartenSchaltwerk Jakob-Reiner-Straße Weingarten

Naturpark Ötztal Wettbewerb mit Kessler & Co.GmbH Mülheim a.Ruhr | 2.Preis

Naturpark Ötztal      Wettbewerb mit Kessler & Co.GmbH Mülheim a.Ruhr  |   2.Preis

Naturparkhaus

Ausgangslage/Standort
Der Bauplatz ist geprägt durch seine Lage am Rand des Ortskerns von Längenfeld. Der flache Talboden geht an dieser Stelle nach Osten in den steilansteigenden Berghang über und wird nach Westen durch einen Bachlauf begrenzt. Der Bauplatz ist dadurch naturräumlich stark gefasst. Die Dramatik der Steilwand und der Felsstürze faszinieren den Besucher vor Ort.
Konzeption
Der Baukörper wird in dieses Spannungsfeld eingebunden. Die Nebenräume bilden einen starken Rücken zum losen Fels. Dach und Giebel geben den Blick aus der Ausstellung auf die Felswand und ins Tal frei. In Richtung Parkplatz und Straßenseite öffnet sich der Baukörper und empfängt den ankommenden Besucher. Das stark überstehende Dach bietet Schutz vor der Witterung und lädt zum Verweilen ein. Über diese gezielt gesetzten Öffnungen wird der gesamte Bau belichtet.
Erscheinungsbild
Die Lage und die Funktion und die örtliche Bautradition legten die Ausführung als Holzkonstruktion nahe.
Ein einfacher Baukörper mit Satteldach der sich in Grundfläche, Höhenentwicklung und Dachneigung an schlichten landwirtschaftlichen Ökonomiegebäuden orientiert. Das Erscheinungsbild ist gewollt zurückhaltend.
Durch geringe Verdrehungen innerhalb dieses einfachen Systems entwickelt der Baukörper seine besondere Spannung und öffnet sich für die bewusst gesetzten Ausblicke.

Material / Konstruktion
Von drei Seiten ist das Gebäude durch Massivwände mit Kerndämmung gefasst. Fertigteile mit grober Oberfläche und Pigmentierung prägen das äußere Erscheinungsbild. Roh eingebaute Weißtanne wird als Konstruktionsholz und Esche als Möbelholz vorgeschlagen. Alle sichtbaren Innenwände erhalten eine Verkleidung in rohem Weißtannentäfer.
Eine Holzpfostenriegelfassade auf der Westseite wird mit einer Sonnenschutzlamelle verkleidet, die das Thema der Brettstapel der Infopavillons wiederaufnimmt. Die Dachdeckung sollte kleinteilig und farblich auf die Fertigteilfassade abgestimmt sein. Faserzementplatten erfüllen diese Anforderung am besten.

Technik- und Raumkonzept
Das Gebäude ist als Passivhaus geplant. In der Nebenraumspange auf der Ostseite sind die Lüftungsanlage und die Heizungsübergabe untergebracht. Von hieraus kann auf kürzestem Wege und kostengünstig die Zu- und Abluftführung für die öffentlichen Räume realisiert werden. Die Lüftung ist auf max. zweifachen Luftwechsel mit drehzahlgeregelten EC-Motoren ausgelegt. Die Gebäudekühlung erfolgt über die Lüftungsanlage und freier Nachtauskühlung. Der Einbau einer adiabatische Kühlung erhöht den Komfort. Die Gebäudeausrichtung und die Verschattung durch die Felswand minimiert den solaren Energieeintrag im Sommer. Fußbodenheizung und Nachheizregister in der Lüftungsanlage stellen die Grundlast und die thermisch flexible Zuheizung sicher. Der optionale Einbau einer PV-Anlage wurde die Nachhaltigkeit der Gebäudekonzeption erhöhen.


Infopavillons


Ausgangslage / Lastenheft
Die Pavillons liegen am Rand der großen Wanderparkplatze in Gries und Niederthai. Sie bilden an dieser Stelle das Tor oder Portal zum Naturpark Ötztal. Bei vollbelegten Parkplatzauf müssen diese gut zu sehen sein und einen hohen Wiedererkennungswert besitzen. Die Gestaltung des Bauwerks und der sie umgebenden Freianlage sollte aus natürlichen und ortstypischen Material erfolgen. Die Gebäudeform weckt das Interesse des Besuchers und animiert ihn das Gebäude zu besuchen. Der Innenraum ist so zu gestalteten, dass der Besucher sich auf das gesetzte Thema konzentrieren kann und er auf den Besuch des Naturparks einstimmt wird. Sinnliche Eindrücke wie Wasserrauschen, Licht und Schattenspiel, Ausblicke in die Landschaft werden in der Gestaltung berücksichtigt und dadurch in der Wahrnehmung des Besuchers steigert. Der Pavillon sollte nicht nur Ausgangspunkt für den Besuch im Naturpark sein, sondern auch dessen Abschluss bilden. Sitzgelegenheit und Kühlung nach langen Wanderungen bieten.

Konzeption
Das Wesen des vorgestellten Pavillons ist seine Einfachheit. Diese ist an die ortstypischen Strickbauten angelehnt und interpretiert diese. Mit konstruktiv sparsamen Mitteln sollte ein Holzbau entstehen, der das oben genannte Lastenheft erfüllen kann und ein Prinzip entwickelt, das auf unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Inhalt und Lage flexibel reagiert und trotzdem wiedererkannt wird.
Ein vertikaler Brettstapel aus sägerauen Weißtannenhölzern 6x24 bildet umlaufend Decke, Wände und Boden des Pavillon. Die Hölzer sind lagenversetzt so verschraubt, dass eine biegesteife Ecke ohne sichtbare Verbindungsmittel entsteht. Die Bretter sind aus Gründen des konstruktiven Holzschutzes planmäßig auf Abstand gehalten. Durch die Lücken in der Konstruktion fällt stark gefiltertes Licht und schafft eine eigene Atmosphäre und Intimität.
Geschuppt gelegte Gläser bilden den Witterungsschutz auf dem Dach und schützen die horizontalen Hirnholzflächen. Am Boden sind in den Lücken tieferliegende Hölzer parallel angeordnet, sodass das Konstruktionsprinzip auch hier sichtbar bleibt.

Alle Ausstellungselemente sind in die Konstruktion mit „eingestapelt“, das heißt sie reichen vom Boden bis zur Decke und sind in die Lücke gesteckt.

Für die Standorte Gries und Niederthai wurde eine Gebäudeform entwickelt, die auf der Eingangsseite ein hohes Portal bildet und den Pavillon weithin sichtbar macht. Zur Landschaftseite hin fällt und erweitert sich der Pavillon vom vertikalen Portal zum horizontalen breiten Fenster, das den Ausblick auf die Landschacht rahmt und fokussiert. Der Höhenversatz zwischen natürlichem Gelände und Fensterrahmen animiert zum sitzen und verweilen.
Geröll und Felsbrocken gliedern den Freibereich und schaffen Distanz zu den parkenden PKWs. Ein einfacher Brunnentrog aus örtlichem Naturstein markiert den Eingang. Sägeraues Holz, Glas, Naturstein, Felsen und Natursteinschotter bilden die Materialen des Pavillons und der Freianlage.

Naturpark Ötztal      Wettbewerb mit Kessler & Co.GmbH Mülheim a.Ruhr  |   2.PreisNaturpark Ötztal      Wettbewerb mit Kessler & Co.GmbH Mülheim a.Ruhr  |   2.PreisNaturpark Ötztal      Wettbewerb mit Kessler & Co.GmbH Mülheim a.Ruhr  |   2.PreisNaturpark Ötztal      Wettbewerb mit Kessler & Co.GmbH Mülheim a.Ruhr  |   2.PreisNaturpark Ötztal      Wettbewerb mit Kessler & Co.GmbH Mülheim a.Ruhr  |   2.PreisNaturpark Ötztal      Wettbewerb mit Kessler & Co.GmbH Mülheim a.Ruhr  |   2.Preis

Neubau des Naturschutzzentrums Wilhelmsdorf

Neubau des Naturschutzzentrums Wilhelmsdorf

Bauzeit
2010 – 2011

Holzbaupreis Baden-Württemberg 2012
Anerkennung beim Internationalen Weißtannenpreis 2013

Ausgangslage/Standort
Prägend für das Naturschutzzentrums ist seine Lage am Rand des Pfrunger-Burgweiler Ried, dem zweitgrößten Moorgebiet in Südwestdeutschland. Kulturgeschichte, Geologie und Naturkunde dieses besonderen Lebensraums werden seit über 15 Jahren mit großem Erfolg im bestehenden Naturschutzzentrum des Schwäbischen Heimatbundes vermittelt. Umwelt- und Naturpädagogik stellen den Arbeitsschwerpunkt dar. Die vorhandenen Räumlichkeiten genügten dem Ansprüchen und den Erfordernissen eines solchen Zentrums seit längerem nicht mehr. Unabhängig von einer möglichen Realisierung sollten im Rahmen einer Konzeptstudie die Entwicklungsmöglichkeiten des bisherigen Naturschutzzentrums geprüft werden.

Konzeption
Die Konzeption arbeitet mit verschiedenen Modulen, die zeitlich gestaffelt realisiert werden. Alle Zwischenschritte müssen städtebaulich, architektonisch und organisatorisch als vollwertige Lösung funktionieren. Der Betrieb ist auch während der Bauphasen zu gewährleisten.
Im Rahmen des Konjunkturpaktes II konnten zwei von drei geplanten Modulen gebaut werden. Alle Anschlüsse für die möglichen Erweiterungen werden vorgehalten.

Jedes Modul ist ein selbständiger Gebäudeteil, der sich um den Foyerbereich gruppiert und von dort erschlossen wird. Die Gebäudeteile sind entsprechend ihrer Funktion in der Höhe gestaffelt. Das Ausstellungsgebäude dominiert die Anlage. Durch die Gruppierung ergeben sich Außenräume mit unterschiedlicher Qualität und Funktion. Diese sind durch die offene Fassadengestaltung eng mit dem Innenraum verbunden.

Erscheinungsbild
Die Lage und die Funktion des Gebäudes legten die Ausführung als Holzkonstruktion nahe.
Als ideelles Vorbild dienten die im direkten Umfeld noch vorhandenen Torfstecherhütten. Gebäude mit einfacher Grundriss- und Aufrissfigur, mit einer einfachen offenen Holzkonstruktion und mit minimalen, Materialeinsatz, größtenteils in Zweit- und Resteverwendung.
Diese Gebäude werden durch Gestaltung und natürliche Materialalterung Teil der Landschaft und besitzen eine besondere Haptik.
Dieser Gestaltungsansatz sollte mit zeitgemäßen Mitteln und im Einklang mit den Anforderungen eines modernen Besucherzentrums umgesetzt werden.

Material / Konstruktion
Die Konstruktion ist auf einem 60cm x 60cm Grundraster aufgebaut.
Träger und Stützen sind von den flächigen Bauteilen abgerückt. Ein umlaufender horizontaler Riegel hält die Fassade und die Außenwände auf Abstand zur Konstruktion. Das Dach schwebt auf Koppelpfetten über den Bindern. Alle konstruktiven Ebenen und Strukturen sind konsequent getrennt und geschichtet. Dies wird an den Dachrändern und im Innenraum sichtbar und prägt den Raumeindruck und die Detailpunkte.
Zur Betonung des Daches wird dieses über ein umlaufendes Glasoberlicht von den geschlossenen Wandteilen gelöst. Den Erfordernissen des konstruktiven Holzschutzes wurde durch weite Dachüberstände und Fassadenprofilierung entsprochen.

Auf Grund ihrer besonderen Eigenschaften wurde Weißtanne als Konstruktionsholz gewählt und roh eingebaut. Weißtanne wurde auch für den Innenausbau und die Einbaumöbel verwendet.
Holz prägt auch die Fassadengestaltung. Die Pfostenriegelfassade wurde in Weißtanne ausgeführt. Die geschlossenen Wandteile sind in Tafelbauweise ausgeführt und raumseitig mit rohem Weißtannentäfer verkleidet. Die Außenfassade ist eine offene Fichtenholzschalung mit Waldkante.

Technik- und Raumkonzept
Auf Technik wurde wenn möglich verzichtet. Das Gebäude wird natürlich gelüftet und belichtet. Passive Maßnahmen zur Gebäudekonditionierung wurden bevorzugt. Alle Räume außer den Sanitärräumen sind Tageslichträume. Das Gebäude wurde so gestellt, dass Dachflächen, geschlossene Fassadenteile und der angrenzende Wald eine ausreichende Beschattung sicher stellen. Die hohen Räume ermöglichen eine effektive Querlüftung.
Die Beheizung des Gebäudes erfolgt über Geothermie und Wärmepumpe. In allen Räumen ist Fußbodenheizung verlegt, wenn möglich als sichtbarer Heizestrich. Eine Photovoltaikanlage wurde in die Dachfläche integriert.

Projektdaten:
Bauzeit: 2010-2011
BRI: 3.068 m³
BGF 590m²

Bauherr:
Schwäbischer Heimatbund e.V.
Weberstraße 2
70182 Stuttgart

Generalbevollmächtigter Bauherrnvertreter:
Gemeinde Wilhelmsdorf
Saalplatz 7
88271 Wilhelmsdorf

Architektur:
architekturlokal
Wolfgang Selbach + Jürgen Kneer
Eisenbahnstraße 17
88212 Ravensburg

Tragwerksplanung:
Büro Bernauer und Pfoser, Ingenieure für Bau- und Vermessungswesen
Herr Rolf Bernauer
Jakob-Reutlinger-Straße 2
88662 Überlingen

Neubau des Naturschutzzentrums WilhelmsdorfNeubau des Naturschutzzentrums WilhelmsdorfNeubau des Naturschutzzentrums WilhelmsdorfNeubau des Naturschutzzentrums WilhelmsdorfNeubau des Naturschutzzentrums WilhelmsdorfNeubau des Naturschutzzentrums WilhelmsdorfNeubau des Naturschutzzentrums WilhelmsdorfNeubau des Naturschutzzentrums WilhelmsdorfNeubau des Naturschutzzentrums Wilhelmsdorf

Neuapostolische Kirche Überlingen mit Reichel Schlaier Architekten Stuttgart

Neuapostolische Kirche Überlingen mit Reichel Schlaier Architekten Stuttgart

Die Neuapostolische Kirche erhält einen Neubau in Überlingen am Bodensee. Die bisherige Kirche an einem anderen Standort war zu klein und außerdem baufällig geworden. Der Entwurf unseres Partnerbüros Reichel Schlaier Architekten aus Stuttgart wurde im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung unter vier Büros zur Ausführung ausgewählt. Dies freut uns um so mehr, da dies das erste Projekt darstellt, dass wir als Büropartnerschaft realisieren können.

Neuapostolische Kirche Überlingen mit Reichel Schlaier Architekten StuttgartNeuapostolische Kirche Überlingen mit Reichel Schlaier Architekten Stuttgart

Translozierung Blaserhof ins Bauernhofmuseum Wolfegg

Translozierung Blaserhof ins Bauernhofmuseum Wolfegg

Bauzeit: 2009 – 2011

Der Blaserhof, ein unter Denkmalschutz stehendes Bauerhaus aus dem Jahre 1712 wurde von seinem ursprünglichen Standort, einem Südhang zwischen Hannober und Amtzell in das nahe gelegene Bauernhausmuseum Wolfegg transloziert.

Der Hof geht in seinem Kern auf ein heute seltenes „Süd-Oberschwäbisches-Bauernhaus“ zurück. Auf einem massiven, aus Feldsteinen errichteten Kellergeschoss, das ebenerdig zu begehen ist, wurde ein in Blockbohlenweise abgezimmertes Wohngeschoss mit steilem Dach errichtet. Der Grundriss ist bestimmt durch einen Wohn-Küchenflur mit Herdwinkel. Dieser nimmt mittig die ganze Gebäudestiefe ein und erschließt die gute Stube, zwei Kammern und ein kleiner Lagerraum.
Eine Treppe führt in das große Dachgeschoss, das mit einer nutzbaren Kehlbalkenebene als geräumiges Lager dient.
Der Blaserhof erfuhr mehrere Umbauten. So wurde er um 1844 nach Norden um eine Stube und einen kleinen Schweinestall erweitert. Ab 1904 erhielt er ein als Fachwerk abgezimmertes Obergeschoss und einen neuen, liegenden Dachstuhl mit Kehlbalkenebene.
Dieser Umbauphase verdankt er auch seinen aufwendig gestalteten, farbig gefassten Schindelschirm. Anscheinend benötigte die Blockbohlenwand, die besonders im Westen erhebliche Schäden aufwies, einen zusätzlichen Witterungsschutz.
Schindeln sind noch heute im württembergischen Allgäu an Höfen und Wohnhäusern zu finden. Typisch ist die „Allgäuer Schindel“ (gespaltene Rundschnitt - Fichtenschindel, Länge=150mm, Breite= 45mm, Aufzug 35-40mm) in Verbindung mit auf Höhe der Deckenauflager liegenden, umlaufenden Hirschzungen-Schmuckbändern (Bandbreite ca. 20cm).

Um den Hof in möglichst all seinen Facetten retten zu können, wählte man die Methode der Großteiltranslozierung. Diese ermöglicht das Umsetzen von kompletten Bauteilen inklusive aller Oberflächen. Sämtliche Befunde bleiben erhalten. An den Bauteilen kann auch nach dem Umsetzten geforscht werden.

Der witterungsgeschädigte Schindelschirm konnte nicht mit vertretbarem Aufwand gesichert werden und wurde abgenommen.
Die historischen Decken mit ihren in Deckenbalkennuten geführten Lehmwickelfüllungen, diversen Einschüben, sowie Kalkputzen auf Sparschalung stellten eine besondere Herausforderung dar. Hier musste mit erheblichem Aufwand für eine zusätzliche Transportaussteifung gesorgt werden. Schon kleinste Verwindungen der Deckenfelder führen zu Abplatzungen des Putzes. Aus diesem Grund wurde nur die Decke der „Guten Stube“ mit der gemalten Rosette als Ganzteil transloziert.

Breitdielenbeläge, Gebälk, Lehmwickel und Einschübe wurden wieder eingesetzt und die Decken entsprechend der historisch angewandten Technik neu verputzt. (Bauteile bis 1844: mit Lehm verputzte eingenutete Lehmwickelstaken, ab 1904: Kalkputz mit Rohrmatteneinlage auf Sparschalung)
Das Dach wurde ebenfalls in Einzelteile zerlegt und originalgetreu wieder aufgerichtet.

Das massive Feldsteinmauerwerk des Kellergeschosses ließ sich nicht ohne weiteres versetzten. Da keine wichtigen Befunde zu verzeichnen waren, wurde aus Kostengründen entschieden den Keller nicht mit zu translozieren.
Das historische Gebäude wurde an seinem neuen Standort auf einen Stahlbetonkeller aufgesetzt. Hier bewährte sich die genaue Bestandserfassung (klassisch verformungsgerecht mit Tachimeter und Zollstock und zusätzlich mit modernem 3-D Scan). So war es möglich alle historischen Schwellhölzer schon im Vorfeld so abzubinden, dass das Gebäude exakt mit all seinen Verformungen und Wandschrägstellungen auf die ebene Kellerdecke aufgesetzt werden konnte.
Nachdem alle Gebäudeteile wieder zu einer Einheit gefunden hatten, wurden die Innenputze ergänzt oder gesichert. Malschichten wurden gefestigt und aufgefrischt. Vorbild war die vorgefundene, homogene Fassung von 1904. Alle Bodenflächen wurden wieder in Originallage montiert.
Ein neuer Schindelschirm entsprechend dem historischem Vorbild angebracht und farbig gefasst, alle Läden eingehängt und die Hausschutzheilige in Form einer Madonna an ihren angestammten Platz in der Eingangsfassade gestellt.

Neue Nutzung für ein altes Haus ?!
Da der Blaserhof an seinem neuen Standort nicht nur als Eingangsgebäude, sondern auch als Ausstellungs- und Verwaltungsgebäude mit Büroarbeitsplätzen genutzt werden sollte, musste er soweit wie möglich energetisch saniert werden.
Hierzu wurde der neue Schindelschirm um 14cm nach außen versetzt. So war es möglich eine Holzfaserdämmung einzubringen und für einen adäquaten Wärmeschutz zu sorgen.
Alle historischen Fenster sind wandinnenbündig angeschlagen und im Verbund mit dem Innentäfer montiert. Sie konnten nicht ohne erheblichen Schaden an den Innenflächen anzurichten nach außen versetzt werden. Es wurden daher neue Außenfenster in die Position der alten Ladenfalze eingesetzt und ein Kastenfenster realisiert. Die Außenfenster wurden nach historischem Vorbild so schlank wie möglich konstruiert. Trotz der verwendeten Wärmeschutzverglasung fallen sie erst aus der Nähe betrachtet als moderne Zutat auf.
Die Dämmstärke und die Lage der Außenfenster in der Wand wurden zudem so gewählt, dass die originalen Fenstergewände mit ihren schönen Verkleidungen außenseitig wieder verlustfrei eingesetzt werden konnten.
Das gesamte Gebäude verfügt neben der original erhaltenen, voll funktionsfähig Haustechnik in Form von zwei sanierten Kachelöfen und einem Kachelherd auch über moderne Gebäudetechnik.


Was ist ein Haus ohne sein angestammtes Umfeld?
Der Blaserhof ist nicht mehr wie ursprünglich in den Hang gesetzt. Ein solches Grundstück konnte das Museumsgelände leider nicht bieten. So musste der neue Keller entgegen dem Original, der an seiner Südseite fast vollständig aus dem Gelände herausragte und ebenerdig begehbar war, ein gutes Stück in den Boden versenkt werden. Dies war notwendig, da ansonsten Proportion und Erscheinungsbild des Hofes erheblich gelitten hätten.
Es wurde in Kauf genommen, dass die eigentlich in ihrem Erscheinungsbild allein schon durch die größere Höhenüberwindung repräsentativere Eingangstreppe auf wenige Stufen gestutzt werden musste. Die Entscheidung wurde auch erleichtert, da große Teile der originalen Sandsteinblockstufen so stark geschädigt waren, dass nur Teile für den dreiseitigen Treppenaufgang verwendet werden konnten. Auch ist der Keller jetzt über einen neuen Außentreppenabgang erschlossen.
Der neu angelegte Bauerngarten tut ein Übriges den Hof in seiner neuen Umgebung zu verankern.
Leider fehlt der traumhafte Alpenblick, der dem Haus die letzten 300 Jahre vergönnt war.

Bauherr
Bauernhausmuseum Wolfegg
Eigenbetrieb des Landkreis Ravensburg
Vogter Straße 4, 88364 Wolfegg

Kubatur: 2181,70m³
BGF: 848,10m²
Nutzfläche: 635,5m²

Statik:
Traub Ing. - Holzbau, Fischermühle 8, 88499 Riedlingen

Heizung - Sanitär:
Planungsbüro Burr GmbH, Bahnhofstraße 15, 88299 Leutkirch

Elektro:
Planungsbüro Manfred Straub, Alemannenstraße 10, 88069 Tettnang

Translozierung Blaserhof ins Bauernhofmuseum WolfeggTranslozierung Blaserhof ins Bauernhofmuseum WolfeggTranslozierung Blaserhof ins Bauernhofmuseum WolfeggTranslozierung Blaserhof ins Bauernhofmuseum WolfeggTranslozierung Blaserhof ins Bauernhofmuseum WolfeggTranslozierung Blaserhof ins Bauernhofmuseum WolfeggTranslozierung Blaserhof ins Bauernhofmuseum WolfeggTranslozierung Blaserhof ins Bauernhofmuseum Wolfegg

Beobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler Ried

Beobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler Ried

Bauzeit
Dezember 2010 – März 2011

Holzbaupreis Baden-Württemberg 2012


Standort
Die kleinen Bauten stehen im Pfrunger-Burgweiler Ried, ca. 25 km nördlich des Bodensees. Einer Naturlandschaft im Wandel. Im Rahmen eines Naturschutzgroßprojekts soll der besondere Lebensraum Moor geschützt und zu neuem Moorwachstum angeregt werden. Große Teile des Moores werden derzeit wiedervernässt.

Der Lebensraum Moor und seine weitere Entwicklung sollen im Rahmen eines Wegekonzepts für Besucher erlebbar werden. Die Bauten sind als Aussichts- und Rastpunkte Teil dieses Konzepts.

Lastenheft
Die Aussichtsplattformen sollen einer größeren Gruppe Raum bieten. Unabhängig von Körpergröße und Standpunkt im Gebäude soll der Ausblick für jeden Besucher so gut wie möglich sein. Dies gilt vor allem für Kinder.
Störungen des Umfeldes durch die Besucher sollten wiederum so gering wie möglich gehalten werden. Bereits das Betreten und Besteigen der Aussichtsplattform sollte in Deckung erfolgen.
Material und Konstruktion müssen sich in den Naturraum einfügen.

Der Besuchersteg dient als Rastplatz am Wasser. Etwa 20 Personen sollen hier gleichzeitig verweilen, Vorträge halten und sich austauschen können.

Idee
Die offene Blockhauskonstruktion entdeckten wir in einem Bildband über historischen Farmen in den USA und später bei Wanderungen in Graubünden.

Konstruktion
Obwohl unsere konstruktiven Vorbilder zum Teil mehrere hundert Jahre alt waren, musste die Idee der offenen Blockbauweise den Anforderungen des modernen konstruktiven Holzschutzes und dem feuchten Klima des Moores angepasst und kapillar wasserziehende Fugen im Auflagerbereich vermieden werden.

Dies erreichten wir durch die Verwendung von besonders vergüteten Doppelgewindeschrauben, die die Fugen zwischen den einzelnen Holzlagen planmäßig auf 5mm Abstand halten. Die Schraube wird an dieser Stelle tragend.
In die Anordnung der Schrauben wurde seitens der Statik viel Entwicklungsarbeit investiert, da es für dieses Konstruktionsprinzip keine uns bekannten Vorbilder gibt.

Es war unser Ziel, die ganze Konstruktion nur aus horizontal geschichteten Hölzern zu errichten. Die Höhe der Lagen bemisst sich im unteren Teil nach dem Steigungsmaß der Treppe, deren Tritte in die Konstruktion mit „aufgestapelt“ werden.
Im oberen Teil sollte die Höhe der Hölzer einen möglichst freien Ausblick ermöglichen. Allerdings erlaubt das Baurecht maximal 12cm, um das Durchkriechen von Kindern zu verhindern.

Am Bau zeigte sich, dass die Steifigkeit der Konstruktion zur Aufnahme der horizontalen Kräfte nicht ganz befriedigend war. Die Konstruktion lies zu viel Bewegung in dieser Richtung zu. Der von uns gewählte Grundriss mit sehr spitzen Ecken im Eingangsbereich war hierfür verantwortlich. Da Änderungen am Grundriss zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich waren, mussten zusätzlicher Aussteifungen eingebaut werden.

Als Konstruktionsholz wurde Lärche gewählt. Gegründet wird jede Aussichtsplattform auf sechs Eichenpfählen.

Die Konstruktion des Steges erfolgte nach demselben Prinzip. Die Grundform aller Bauten ist ein Trapez. Die Form öffnet sich in die jeweilige Hauptblickrichtung.

Fazit
Allen Planungsbeteiligten war der experimentelle Ansatz in Bezug auf die Konstruktion wie auch in Bezug auf die Erfüllung der Funktion bewusst. Die Wahrnehmung der Landschaft aus diesem Innenraum heraus hat unsere Erwartung allerdings übertroffen. Für die speziellen Anforderungen der Vogelbeobachtung mit Spektiv erarbeiten wir gerade eine Lösung, die Optik der Bauten nicht verändert. Auch dies ist ein weiterer Schritt im Rahmen unseres „kleinen“ Experimentes.
Jürgen Kneer am 14.5.2011


Projektbeteiligte
Bauherr:
Stiftung Naturschutz Pfrunger-Burgweiler Ried
Riedweg 3
88271 Wilhelmsdorf

Planung/Fotos:
architekturlokal
wolfgang selbach + jürgen kneer
freie architekten
eisenbahnstraße 17
88212 ravensburg

Statik:
Bernauer und Pfoser Ingenieure im Bauwesen
Herrn Bernauer
Jakob-Reutlinger-Str. 2
88662 Überlingen

Zimmerarbeiten:
Manz Zimmerei GmbH
Herrn Manz
Laubbacher Mühle 1/1
88356 Ostrach

Beobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler RiedBeobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler RiedBeobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler RiedBeobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler RiedBeobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler RiedBeobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler RiedBeobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler RiedBeobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler RiedBeobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler RiedBeobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler RiedBeobachtungsplattformen im Pfrunger-Burgweiler Ried

Neues altes "Gesicht" für eine Bäckerei in Neukirch

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Schlösschen Mosisgreut

Schlösschen Mosisgreut

Bauzeit
2006 - 2008

Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg 2013
KFW Award 2012 Sonderpreis "Denkmal modernisieren"

Bauaufgabe
Wunsch des Bauherrn war es, das seit über 40 Jahren leer stehende und stark beschädigte Schlösschen als alltagstaugliches Wohnhaus für seine Familie herzurichten. Dieses Vorhaben kann nicht aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten heraus erklärt werden, sondern liegt im Wunsch des Erhalts von altem Familienbesitz und den damit verbundenen Erinnerungen und Traditionen begründet.
Von vornherein war damit klar, dass möglichst schonend und respektvoll mit der vorhandenen Bausubstanz und der darin implementierten Geschichte umzugehen war. Notwendige statische Ergänzungen sowie der Einbau einer zeitgemäßen, energiesparende Technik und Dämmung sollten sich möglichst zurückhaltend einordnen. Alle verwendeten Baustoffe entsprechen soweit wie möglich in Zusammensetzung und Verarbeitung dem vorgefundenen historischen Vorbild.

Baubeschreibung
Das heutige Schlösschen steht leicht erhöht von der Umgebung auf einem flach aufgeschütteten Hügel. Der massive, aus Feldsteinmauerwerk errichtete, nahezu quadratische Keller ist in vier Räume unterteilt, von denen der südöstliche Teil auf einen mittelalterlichen Wohnturm zurückgeht und noch über einen gemauerten Brunnenschacht verfügt. Die beiden südlichen Kellerräume sind mit einem in Ost-Westrichtung verlaufenden Ziegelgewölbe versehen. Der später im Nord-Westen angebaute Raum ist in nordsüdlicher Richtung überwölbt. Der eingerückte nordöstliche Raum beinhaltet das bis ins Dachgeschoss führende Treppenhaus und in jedem Geschoss einen kleinen abgeteilten Raum für einen Abort.

Auf dem massiven Kellerpostament ist ein zweistöckiger Fachwerkbau zumeist mit Feldsteinausfachung und Holzbalkendecken errichtet. Lediglich das Treppenhaus besteht bis in das Dachgeschoss aus Feldsteinmauerwerk.
Das 1.Obergeschoss kann zusätzlich über eine im Süden angeschüttete Erdrampe erreicht werden. Es verfügt über niedrige Raumhöhen wird durch einen mittig in Nord-Südrichtung durchgeschobenen Flur erschlossen an dem sich zu beiden Seiten die dienenden Räume wie Küche und Hauswirtschaft anreihen.
Das repräsentative 2.Obergeschoss verfügt mit 3,20m über eine wesentlich größere Raumhöhe. Es ist in ähnlicher Weise erschlossen. Dem mittigen Flur ist hier im Süden ein Salon mit zwei flankierenden Eckzimmern vorgelagert. Türen und Fensterachsen sind streng achsensymetrisch angeordnet.
Die Dachgeschosskonstruktion besteht aus einer in ostwestlicher Richtung aufgestellten Mischkonstruktion aus gewalmtem Sparrendach und stehendem Stuhl. Auf Höhe der Mittelpfetten ist eine zusätzliche Ebene eingezogen.
Zum Zeitpunkt der Errichtung war das Gebäude streng symmetrisch angeordnet und bildete mit dem im Norden andockenden Treppenraum einen T-förmigen Grundriss. Erst mit Errichtung des nordwestlichen Eckraumes im 20.Jh. wurde das Grundrissbild verunklart und die Symmetrie aufgegeben. Hierdurch ergab sich die heutige, komplizierte Dachform die nur über ein auf Firsthöhe des Hauptsparrendachs ansetzendes Flachdachteil gelöst werden konnte.



Bauherr
Bruno und Dr. Simone Werner von Kreit
Rittergut Mosisgreut
88267 Vogt

Planung und Bauleitung
architekturlokal
Wolfgang Selbach & Jürgen Kneer
88212 Ravensburg

Tragwerksplanung
Alfred Traub Büro für Statik und Baukonstruktion
88499 Riedlingen-Daugendorf

Haustechnik
Rolf Witschard Ingenieurbüro Fachplanung Heizung Lüftung Sanitär
88213 Ravensburg

Bauforschung
Anja Krämer Bauhistorische Untersuchungen und Archivalienrecherchen
70372 Stuttgart

Schlösschen MosisgreutSchlösschen MosisgreutSchlösschen MosisgreutSchlösschen MosisgreutSchlösschen MosisgreutSchlösschen MosisgreutSchlösschen MosisgreutSchlösschen MosisgreutSchlösschen MosisgreutSchlösschen MosisgreutSchlösschen Mosisgreut

Sanierung der Fugger Schlösser in Weißenhorn | Wettbewerb mit Manderscheid Architekten Stuttgart | 2008 | 2.Preis

Sanierung der Fugger Schlösser in Weißenhorn |  Wettbewerb mit Manderscheid Architekten Stuttgart | 2008 | 2.Preis

Sanierung der Fugger Schlösser in Weißenhorn |  Wettbewerb mit Manderscheid Architekten Stuttgart | 2008 | 2.PreisSanierung der Fugger Schlösser in Weißenhorn |  Wettbewerb mit Manderscheid Architekten Stuttgart | 2008 | 2.Preis

Shop und Restaurant Expopavillon Bertelsmann AG

Shop und Restaurant Expopavillon Bertelsmann AG

Expopavillon Bertelsmann AG
Planet m Medien für Menschen

Veröffentlichung AIT 7/8 2000
Contractworld Award 2001


Bauaufgabe
Teilnahme am Wettbewerb für den Innenausbau des Pavillons. Raumbildender Innenausbau für die Bereiche Shop/Restaurant, Vip-Lounge mit flexibel unterteilbaren Konferenz- und Tagungsbereich. Gestaltung des kompletten VIP-Bereichs von der Ankunft in der Tiefgarage bis zu den Tagungsbereichen im 3.Obergeschoss.

Eine Besonderheit stellte die Lichtsteuerung im Barbereich und in den Tagungsräumen dar. Jede denkbare Lichtstimmung wie auch das LOGO des EXPO-Auftrittes der Bertelsmann AG kann widergegeben werden.

Eigene Tätigkeit
Wettbewerb Shop und Restaurant, komplette Planung des Restaurants mit Front-Cooking-Bereich, Planung der Außengastronomie, Gestatlung des VIP-Eingangs mit Aufzugskabinen sowie Teilen der Shopmöblierung. Die Bauleitung erfolgte in Zusammenarbeit mit Eric Sayah, sps project und Uwe Münzing, freier Architekt.

Bauherr
Bertelsmann AG Gütersloh
Pächter
Feinkost Käfer München

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Umnutzung einer kleinen Manufaktur in Limbach-Oberfrohna

Umnutzung einer kleinen Manufaktur in Limbach-Oberfrohna

Bauzeit: 3|98-10|98
Veröffentlichung: db, 5/99 Titelseite

Bauaufgabe
Studentenentwurf bei Prof. P. Cheret in Zusammenarbeit mit Peter Schlaier.
Umnutzung und Sanierung einer Handschuhnäherei zu Wohnzwecken gemäß der Förderbedingungen der Sächsichen Aufbaubank.

Komplette Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung. Herstellung von Verkaufsprospekten und Durchführung von Verkaufsgesprächen.

Komplette Ausschreibung und Bauleitung. Die Ausführung der Rohbauarbeiten wurde in Eigenleistung mit Mitarbeitern des Bauherren durchgeführt.

8 Wohneinheiten
550m² Gesamtwohnfläche

Umnutzung einer kleinen Manufaktur in Limbach-OberfrohnaUmnutzung einer kleinen Manufaktur in Limbach-OberfrohnaUmnutzung einer kleinen Manufaktur in Limbach-OberfrohnaUmnutzung einer kleinen Manufaktur in Limbach-OberfrohnaUmnutzung einer kleinen Manufaktur in Limbach-OberfrohnaUmnutzung einer kleinen Manufaktur in Limbach-OberfrohnaUmnutzung einer kleinen Manufaktur in Limbach-OberfrohnaUmnutzung einer kleinen Manufaktur in Limbach-Oberfrohna